Einem Kind eine Sonnenbrille aufzusetzen, wenn das Thermometer unter Null anzeigt und du gerade die dritte Schicht Merinowolle anziehst, mag ungewohnt wirken. In diesem Sommer nehmen wir sie als selbstverständlich hin, aber im Winter? Viele Eltern halten das für überflüssig oder nur für ein stylisches Accessoire für das Foto auf der Piste.
Die Wahrheit ist jedoch, dass die Wintersonne für Kinderaugen aggressiver sein kann als die Sommersonne. In diesem Artikel erklären wir dir, warum das so ist und worauf du bei der Auswahl achten musst, um das Sehvermögen deines Kindes nicht versehentlich durch ein minderwertiges Produkt zu schädigen.

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Warum die Sonne im Winter "brennt", auch wenn sie weniger wärmt?
Es ist leicht, sich von den niedrigen Temperaturen täuschen zu lassen. Wir haben das Gefühl, wenn die Sonne nicht auf der Haut wärmt, hat sie keine Kraft. Aber UV-Strahlung hat nichts mit Wärme zu tun. Sie dringt auch durch Wolken und im Winter stellt sie uns eine tückische Falle – den Schnee.
Während Gras oder Erde den Großteil der Sonnenstrahlung absorbieren, fungiert frischer Schnee wie ein riesiger Spiegel. Er reflektiert bis zu 80 % der UV-Strahlung zurück. Kinderaugen erhalten so eine "doppelte Dosis" – eine direkt von oben von der Sonne und die zweite durch die Reflexion von unten vom Schnee.
Dieses Phänomen wird in den Bergen durch die Höhe noch verstärkt (je höher wir sind, desto dünner ist die Atmosphäre und desto schwächer der Filter), betrifft aber auch die verschneite Stadt.
Planst du mit den Kindern in die Berge oder in die Natur zu gehen? Vergiss nicht, dass die Grundlage für den Wärmekomfort das richtige Schichten ist. Lies unseren Artikel Das Zwiebelprinzip, oder wie man Kleidung bei Kindern und Erwachsenen nicht nur im Winter richtig schichtet.
Kinderaugen sind schutzloser als unsere
Vielleicht sagst du dir: "Ich trage keine Brille und es stört mich nicht." Das Sehvermögen von Kindern unterscheidet sich jedoch von dem der Erwachsenen. Die Linse im Auge eines Kindes ist viel klarer und lässt mehr UV-Strahlung zur Netzhaut durch als die Linse eines Erwachsenen, die sich mit dem Alter natürlich eintrübt.
Die Gefahr liegt im kumulativen Effekt. Die Exposition gegenüber UV-Strahlung summiert sich im Laufe des Lebens – das Auge "vergisst nicht". Ein hochwertiger Schutz von klein auf ist daher die beste Investition in die Augengesundheit im Erwachsenenalter. Das kindliche Auge entwickelt sich zudem noch und ist viel anfälliger für Schäden an der Netzhaut als das Auge eines Erwachsenen.
Kinder verbringen zudem mehr Zeit draußen und sind aufgrund ihrer Größe näher am Boden (und damit an der Reflexionsfläche des Schnees) und schauen öfter nach oben – zu dir oder in die Welt um sie herum. Ein hochwertiger Schutz ist daher eine Investition in ihre zukünftige Gesundheit.
Vorsicht vor "dunkler Dunkelheit": Warum billige Brillen gefährlich sind
Das ist der wichtigste Punkt des ganzen Artikels. Wenn du den Kauf einer Sonnenbrille erwägst, vermeide billige Brillen aus Supermärkten oder Drogerien, die keinen zertifizierten UV-Filter haben.
Warum? Weil solche Brillen mehr schaden als nützen können.
- Sie täuschen den Körper: Wenn du eine dunkle Brille aufsetzt, reagiert die Pupille des Auges auf die Dunkelheit und weitet sich, um mehr Licht ins Auge zu lassen.
- Sie öffnen das Tor für Strahlung: Wenn das dunkle Glas keinen hochwertigen UV-Filter hat, dringt in die so geweitete Pupille viel mehr schädliche UV-Strahlung ein, als wenn das Kind gar keine Brille hätte (da sich die Pupille natürlich zusammenziehen und das Auge zusammenkneifen würde).
- Chemische Sicherheit: Billige Kunststoffe vom Markt können Phthalate und andere Schadstoffe enthalten. Bei Kindern, die Brillen mit den Händen und oft auch mit dem Mund erkunden, ist ein zertifiziertes, gesundheitlich unbedenkliches Material ein absolutes Muss.
Bei BERGAM findest du keine Kompromisse. Die Brillen, die wir anbieten, sind kein Spielzeug. Es sind funktionale Hilfsmittel mit 100%igem Schutz (UV400), die wirklich schützen. Außerdem wählen wir solche aus, die unzerbrechliche und flexible Gestelle haben, damit sie auch den unvorsichtigen Umgang von Kindern überstehen.

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Nicht nur auf die Piste, sondern auch in den Kinderwagen
Es stimmt nicht, dass Sonnenbrillen nur zum Skifahren gehören. Die Wintersonne steht tief über dem Horizont. Während sie uns im Sommer von oben bescheint und uns teilweise eine Kappe oder die Augenbrauenbögen schützen, scheint sie im Winter direkt in die Augen – und das auch in der Stadt beim Spaziergang mit dem Kinderwagen.
Es ist sinnvoll, Kindern schon von klein auf das Tragen einer Brille beizubringen. Es ist eine Gewohnheit wie Zähneputzen oder Eincremen. Sobald sie merken, dass die Sonne sie nicht stört und sie das Gesicht nicht verziehen müssen, werden sie selbst danach verlangen.
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