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UV-Kleidung für Kinder: Wie wählt man diejenige, die auch nach dem Waschen noch wirklich schützt?

Stell dir einen sonnigen Tag am Wasser vor. Dein Kind spielt begeistert im Sand, rennt in die Wellen und du möchtest nur eines: dass es vor der grellen Sonne sicher ist. Vielleicht hast du das ständige Eincremen mit Sonnencreme alle zwei Stunden satt und setzt daher auf ein UV-Shirt. Aber wusstest du, dass nicht jede Kleidung mit der Aufschrift „UV-Schutz“ auch noch funktioniert, nachdem sie nass geworden ist oder du sie zum ersten Mal gewaschen hast? Lass uns gemeinsam schauen, wie du Qualität erkennst, die deinem Kind wirkliche Ruhe unter der Sonne garantiert.

Was ist der UPF-Faktor und warum spart er dir Zeit und Nerven?

Bei der Auswahl von Funktionskleidung für den Sommer stößt du auf die Abkürzung UPF (Ultraviolet Protection Factor). Während wir bei Cremes auf den LSF achten, ist es bei Textilien eben der UPF. Dieser Faktor gibt an, wie viel UV-Strahlung (insbesondere das gefährliche UVB) der Stoff an die Haut durchlässt. Je höher die Zahl, desto besser. Für maximale Sicherheit suche nach einem Wert von UPF 40 oder 50+.

Ist UV-Kleidung für Kinder besser oder Sonnencreme?

UV-Kleidung ist für Eltern oft eine viel praktischere Lösung als Sonnencreme allein. Es entfällt nämlich die Notwendigkeit, das Kind ständig zu jagen und die Haut alle zwei Stunden neu einzucremen. Die Kleidung fungiert den ganzen Tag über als zuverlässige Barriere. Die Creme muss dann nur noch ergänzend auf unbedeckte Stellen wie Fußrücken, Gesicht und Handrücken aufgetragen werden.

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Wonach soll man UV-Kleidung für Kinder auswählen? Der Preis ist nicht entscheidend

Vielleicht denkst du dir, dass du gewonnen hast, wenn du in eine teure Outdoor-Marke investierst. Tests zeigen jedoch eine überraschende Realität: ein hoher Preis garantiert keine langfristige Funktionalität. Einige teure Marken-Shirts sind in Tests durchgefallen, während günstigere Varianten hervorragend schützten. Wir orientieren uns an Erfahrung, Wissen und realer Nutzung, nicht an kurzlebigen Trends oder dem Druck des Umfelds. Bei BERGAM wählen wir die beste UV-Kleidung aus, damit du die einfachste Wahl hast. 

Wonach soll man funktionale UV-Kleidung für Kinder auswählen?

Achte bei der Auswahl lieber auf zertifizierte und atmungsaktive Materialien, die sanft zur Kinderhaut sind. Wichtig ist eine Kombination aus Funktionalität und durchdachtem Schnitt, damit die Kleidung nicht drückt und den Kindern Bewegungsfreiheit lässt. Die gute Nachricht ist, dass viele Hersteller heute auch an die Natur denken. Hochwertige Stücke werden oft aus recyceltem Polyester hergestellt, was Langlebigkeit garantiert und gleichzeitig unseren Planeten schont.

Wenn das Shirt versagt: Nässe, Dehnung und Waschen

Die meisten UV-Shirts funktionieren großartig, wenn sie neu und trocken sind. Das Problem entsteht in dem Moment, in dem das Kind mit dem Shirt baden geht oder wenn du es ein paarmal wäschst:

  • Funktionsverlust nach dem Nasswerden: Einige billigere Materialien lassen eine gefährliche Menge an Strahlung durch, sobald sie sich mit Wasser vollsaugen oder sich beim Spielen auf natürliche Weise dehnen.

  • Einfluss des Waschens: Minderwertige Stücke können ihre schützenden Eigenschaften schon nach 5 bis 10 Wäschen verlieren. Der Schutzfilter wäscht sich einfach heraus oder die Faserstruktur wird beschädigt.

  • Beständigkeit hochwertiger Materialien: Im Gegensatz dazu behält hochwertige UV-Kleidung ihren Schutzfaktor auch nach wiederholtem Gebrauch, Waschen und Trocknen bei. Das ist die wahre Nachhaltigkeit und der langfristige Wert, den du für dein Kind suchst.

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Wie sorgt man für maximale Sicherheit für das Kind?

Auch das beste UV-Shirt ist nur ein Teil des Puzzles. Damit dein Sommer in völliger Ruhe und ohne Sonnenbrand verläuft, empfehlen wir, mehrere Elemente zu kombinieren:

  1.  UV-Kleidung für den Körper: Ein hochwertiges Shirt und Shorts, die eine möglichst große Fläche bedecken. 

  2.  Sonnenhut und Sonnenbrille: Vergiss nicht den Schutz des Kopfes, der empfindlichen Ohren und der Augen.

  3. Sonnencreme für unbedeckte Stellen: Gesicht, Fußrücken und Handrücken immer mit einer hochwertigen Creme eincremen.

  4. Schatten als bester Freund: Zwischen 11 und 15 Uhr lieber in den Schatten flüchten, die Sonne ist in dieser Zeit am stärksten.

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Ökologie und Nachhaltigkeit im Sommer

Die gute Nachricht ist, dass viele Hersteller heute auch an die Natur denken. Hochwertige UV-Kleidung wird oft aus recyceltem Polyester hergestellt, was die Ressourcen unseres Planeten schont. Bei BERGAM freuen wir uns, wenn die Dinge nicht nur funktional Sinn machen, sondern auch mit Respekt für die Natur.

Wie wäscht man UV-Kleidung, damit sie ihren UPF-Schutzfaktor nicht verliert und lange hält?

Damit Funktionsmaterialien ihre Fähigkeit, Strahlung zu blockieren, für mehrere Saisons behalten, empfehlen wir die Einhaltung einiger einfacher Regeln. Spüle die Kleidung nach jedem Baden im Pool oder Meer in klarem Wasser aus, damit Salz und Chlor die Stoffstruktur nicht beschädigen. Wähle in der Waschmaschine einen Schonwaschgang und vermeide Weichspüler, der technische Fasern verkleben und so ihre Funktionalität zerstören kann.

 

Die Auswahl der richtigen UV-Kleidung erspart dir viele Nerven. Du musst nicht ständig auf die Uhr schauen und dein Kind mit der Cremetube jagen. Es reicht zu wissen, dass das Material, das das Kind trägt, erprobt und auch nach einem ganzen Tag am Wasser noch funktional ist. BERGAM ist nicht einfach nur ein weiterer Onlineshop. Wir sind für euch da.

Warum Kinder im Sommer schlechter schlafen und wie du ihnen helfen kannst.

Sommernächte können für den Schlaf deines Babys eine Herausforderung sein. Während wir Erwachsene uns unter dem Laken hin und her wälzen, ist die Wärmeregulation bei Kindern noch empfindlicher. Vielleicht fragst du dich auch, warum dein Kleines verschwitzt aufwacht, oder wie du es anziehen sollst, damit ihm nicht zu heiß ist, es sich aber gleichzeitig am offenen Fenster nicht erkältet. Wir bei BERGAM glauben, dass ein ruhiger Schlaf mit den richtigen Materialien und einer natürlichen Umgebung beginnt.

Warum schwitzen Kinder nachts so sehr?

Der Anblick von verschwitzten Haaren und einem feuchten Kissen mag dir Sorgen bereiten, aber in den meisten Fällen ist es ein natürlicher Prozess. Der kindliche Körper muss sich beim Einschlafen abkühlen, um in die tiefen Schlafphasen übergehen zu können. Schwitzen ist in diesem Moment das wichtigste Werkzeug des Körpers, um überschüssige Wärme loszuwerden.

Zudem haben Kinder im Verhältnis zu ihrer Körpergröße viel mehr Schweißdrüsen am Kopf und am Rücken als Erwachsene. Kommt dann noch ein luftundurchlässiger Polyester-Schlafanzug hinzu, kann die Feuchtigkeit nicht entweichen und das Kind beginnt zu überhitzen. Bei BERGAM setzen wir daher auf Materialien, die die Temperatur natürlich regulieren, damit dem Kind weder zu warm noch zu kalt ist.

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Was ist die ideale Schlaftemperatur für ein Kind?

Ein optimales Raumklima im Schlafzimmer zu schaffen, ist die Grundlage für eine ungestörte Nacht. Im Allgemeinen gilt eine Temperatur zwischen 18 und 20 °C als ideal für den Schlaf. Im Sommer ist es natürlich schwierig, solche Werte zu erreichen, daher solltest du versuchen, den Raum zumindest unter 24 °C zu halten.

Wie hält man das Schlafzimmer angenehm kühl?

  • Verdunkelung am Tag: Der wichtigste Schritt ist, die Sonne den Innenraum nicht aufheizen zu lassen. Ziehe die Vorhänge oder Jalousien gleich morgens zu.

  • Richtig lüften: Öffne die Fenster erst dann weit, wenn die Außentemperatur unter die Innentemperatur sinkt (meist am späten Abend oder in der Nacht).

  • Klimaanlage mit Verstand: Du kannst das Schlafzimmer klimatisieren, aber idealerweise bevor du das Kind schlafen legst. Während des Schlafs sollte die kalte Luft nicht direkt auf das Kinderbett wehen, um eine Auskühlung oder das Austrocknen der Schleimhäute zu vermeiden.

Wie zieht man ein Kind im Sommer zum Schlafen an?

Weniger ist in diesem Fall mehr. Vergiss mehrlagige Pucktücher oder dicke Decken. Wenn es im Zimmer über 24 °C hat, reichen dem Baby nur eine Windel und ein leichtes Trägershirt oder Body.

Ist es besser, das Kind nackt schlafen zu lassen? Obwohl es wie eine logische Lösung erscheint, wird es von Experten eher nicht empfohlen. Der Schweiß, den das Kind absondert, bleibt auf der Haut und kann kühlen oder die Haut reizen. Eine hochwertige Materialschicht leitet den Schweiß ab und hält den Körper trocken.

Welches Material eignet sich am besten für einen Sommer-Schlafanzug?

Bei BERGAM schwören wir auf zwei natürliche Helden:

  1. Bambus: Er ist unglaublich weich, fühlt sich kühl an und kann bis zu 60 % mehr Feuchtigkeit aufnehmen als Baumwolle. Er ist ideal für heiße Sommernächte.

  2. Merinowolle: Das mag dich überraschen, aber Merino ist ein perfekter Thermoregulator. Im Sommer leitet es die Wärme aktiv vom Körper ab und hält eine konstante Temperatur, auch wenn das Material feucht ist.

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Tipps für extra Komfort beim Schwitzen

Wenn dein Kind im Kopfbereich stark schwitzt, versuche, ihm eine dünne Merinodecke unterzulegen. Merino kann Feuchtigkeit viel effektiver von der Haut ableiten als ein normales Bettlaken, sodass dein Kleines nicht im Nassen aufwacht. Genauso gut funktioniert Bambus-Bettwäsche, die antibakteriell und atmungsaktiv ist.

Das Wichtigste in Kürze für deinen Seelenfrieden:

Wir wissen, dass die Tage mit Kindern bunt sind und Kleidung keine Sorge, sondern eine Unterstützung sein sollte. Damit du die absolute Gewissheit hast, das Maximum für den Komfort deines Babys zu tun und beruhigt schlafen gehen kannst, haben wir für dich eine kurze Zusammenfassung der häufigsten Situationen vorbereitet.

Wie zieht man das Kind zum Schlafen im heißen Sommer an?

Bei Temperaturen über 24 °C im Schlafzimmer reichen dem Baby lediglich eine Windel und ein sehr leichtes Trägershirt, Body oder Overall. Entscheidend ist die Wahl des Materials. Eine ideale Wahl ist Bambusviskose, die angenehm kühlt, oder dünne Sommer-Merinowolle. Diese reguliert aktiv die Temperatur und leitet Schweiß zuverlässig ab, sodass das Kind nicht feucht bleibt. Vermeide hingegen Polyester und andere Kunstfasern.

Was ist die ideale Temperatur im Kinderzimmer und wie hält man sie?

Die empfohlene Temperatur für einen gesunden Kinderschlaf liegt bei 18–20 °C. Im Sommer ist es wichtig, das Schlafzimmer tagsüber zu verdunkeln (Jalousien oder Vorhänge zuziehen) und die Fenster geschlossen zu halten. Lüfte erst dann weit, wenn die Außentemperatur unter die Innentemperatur sinkt. Wenn du eine Klimaanlage benutzt, kühle den Raum vor dem Schlafengehen und schalte sie nachts aus, kalte Luft darf niemals direkt auf das Kinderbett wehen.

Warum schwitzen Babys und Kleinkinder beim Einschlafen so stark?

Schwitzen beim Einschlafen ist ein völlig normaler physiologischer Prozess. Der kindliche Körper muss sich vor dem Übergang in die tiefe Schlafphase leicht abkühlen. Kinder haben zudem ein dichteres Netz an Schweißdrüsen im Bereich von Kopf und Hals. Um ein Aufwachen in nasser Bettwäsche zu verhindern, lege eine atmungsaktive Merinodecke unter das Köpfchen oder verwende stark saugfähige Bambus-Bettwäsche.

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Ist es gesund, das Kind bei Hitze komplett nackt schlafen zu lassen?

Das Schlafen ganz ohne Kleidung wird eher nicht empfohlen. Nackte Haut kann den abgesonderten Schweiß nicht effektiv ableiten, was die Haut kühlen oder reizen kann. Gleichzeitig besteht ein höheres Risiko einer schnelleren Auskühlung beim morgendlichen Temperaturabfall oder bei leichter Zugluft aus einem offenen Fenster. Eine dünne Schicht aus hochwertigem Funktionsmaterial sorgt für viel mehr Komfort.

Wie kann man die Luft im Schlafzimmer ohne Klimaanlage schnell abkühlen?

Wenn du keine Klimaanlage hast, versuche, in den Abendstunden ein nasses (und gut ausgewrungenes) kaltes Handtuch vor das offene Fenster zu hängen. Die Luft, die dadurch ins Zimmer strömt, wird natürlich abgekühlt und befeuchtet. Es hilft auch, kurz vor dem Schlafengehen des Kindes durch das Öffnen von Fenstern auf gegenüberliegenden Seiten der Wohnung für schnellen Durchzug zu sorgen.

 

BERGAM ist nicht einfach nur ein weiterer Onlineshop. Wir sind für euch da. Wir glauben an Ehrlichkeit und daran, dass hochwertige Materialien den Alltag deiner Familie verändern können. Wir möchten, dass Kleidung für dich keine Sorge ist, sondern eine Unterstützung, die dir mehr ruhige Nächte und freudige Tage mit deinen Kindern bringt.

Warum ein gewöhnliches Baumwoll-T-Shirt nicht vor der Sonne schützt?

Stell dir einen heißen Sommernachmittag vor. Dein Kind rennt durch den Garten oder spielt im Sandkasten und du fühlst dich beruhigt, weil es ein leichtes Baumwoll-T-Shirt trägt. Scheint die ideale Wahl zu sein, oder? Doch selbst unter einer Schicht normaler Baumwolle kann die Haut unbemerkt verbrennen. Bei BERGAM glauben wir, dass der Sommer aus Freude an der Bewegung bestehen sollte, nicht aus ständigem Schatten-Suchen und der Sorge um gerötete Schultern. Schauen wir uns an, warum dein Lieblings-T-Shirt vielleicht nicht ausreicht und wie man Kleidung auswählt, die wirklich schützt.

Warum schützt ein gewöhnliches Baumwoll-T-Shirt nicht vor der Sonne?

Viele Eltern verlassen sich darauf, dass jede Stoffschicht automatisch Sicherheit bedeutet. Die Realität sieht jedoch anders aus. Ein klassisches weißes Baumwoll-T-Shirt, das zudem nach ein paar Wäschen etwas ausgeleiert ist, hat oft nur einen Schutzfaktor UPF (Ultraviolet Protection Factor) von etwa 5 bis 10.

Das bedeutet in der Praxis, dass eine gefährliche Menge an UV-Strahlung direkt an die empfindliche Kinderhaut gelangt. Wenn das T-Shirt zudem nass ist, sei es durch Schweiß oder Poolwasser, sinkt seine Schutzfähigkeit um weitere 30–50 %.


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Was beeinflusst, wie gut Kleidung schützt?

Es geht nicht nur um das Material, sondern auch um seinen aktuellen Zustand und seine Eigenschaften:

  • Faserdichte: Je enger die Fasern beieinander liegen, desto weniger Licht (und UV-Strahlung) dringt durch. Ein ausgeleiertes T-Shirt hat buchstäblich „Lücken“ für die Sonne zwischen den Fasern.

  • Materialfarbe: Dunklere und kräftigere Farben absorbieren mehr UV-Strahlung als helle Töne. Weiß reflektiert zwar die Hitze, lässt aber mehr UV-Strahlen durch.

  • Feuchtigkeit: Nasser Stoff verliert seine Schutzbarriere. Wenn dein Kind schwitzt, hört normale Baumwolle auf, als Schutzschild zu fungieren.

Ein neues Level an Sicherheit: Speziell entwickelte UV-Kleidung

Wenn du als Elternteil die absolute Gewissheit haben willst, dass dein Kind auch am Meer oder bei einem Ganztagesausflug in den Bergen sicher ist, ist zertifizierte UV-Kleidung die Lösung. Im Gegensatz zu normaler Baumwolle ist sie so konzipiert, dass sie Sonnenstrahlen mechanisch blockiert, egal ob sie nass oder verschwitzt ist.

Bei BERGAM wählen wir UV-Stücke aus, die:

  •  Einen garantierten UPF 50+ Faktor haben (nur 1/50 der Strahlung durchlassen). 

  • Aus schnelltrocknenden Materialien bestehen, damit dem Kind nicht kalt wird, wenn es aus dem Wasser kommt.

  • Auch anspruchsvolle Bedingungen in Sand oder Salzwasser aushalten.

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Was bedeuten UV-Schutz und der UPF-Faktor eigentlich?

Vielleicht kennst du den LSF (SPF) von Sonnencremes, bei Kleidung triffst du jedoch auf die Abkürzung UPF. Dieser Wert gibt an, wie viele Einheiten UV-Strahlung das Gewebe an die Haut durchlässt. Zum Beispiel lässt Kleidung mit UPF 50+ nur 1/50 (also 2 %) der einfallenden Strahlung durch. Das ist der Standard, den wir bei BERGAM für unser Sommersortiment anstreben.

Wann schützt Baumwolle nicht vor UV-Strahlung?

Normale Baumwolle bietet nur einen sehr geringen Schutz, meist mit einem UPF-Faktor von 5–10. Für einen sicheren Aufenthalt in der prallen Sonne, insbesondere am Meer oder in den Bergen, ist dieser Schutz unzureichend. Es wird empfohlen, zertifizierte UV-Kleidung oder dicht gewebte Naturmaterialien zu wählen.

Wie kann man das Schwitzen des Kindes verhindern und für Komfort sorgen?

Hier überraschen wir dich vielleicht: Das Schwitzen an sich lässt sich nicht stoppen und das sollte es auch nicht. Schwitzen ist ein natürlicher und wichtiger Kühlungsprozess des Körpers. Was wir jedoch beeinflussen können, ist, wie sich dein Kind in einem solchen Moment fühlt.

Warum schwitzen Kinder mehr als Erwachsene?

Der kindliche Körper hat noch keine voll entwickelte Thermoregulation. Ihre Körperoberfläche ist im Verhältnis zum Gewicht größer, weshalb sie empfindlicher auf Temperaturänderungen reagieren. Wenn du dein Kind in undurchlässiges synthetisches Material oder schwere Baumwolle kleidest, verdunstet der Schweiß nicht, die Haut überhitzt und es besteht die Gefahr von Hautreizungen oder Überhitzung.

Welche Materialien sind am besten für den Sommer?

Wenn du nach maximaler Ruhe und Funktionalität ohne Kompromisse suchst, konzentriere dich auf Materialien, die mit dem Kind „atmen“:

  1. Bambus: Er ist unglaublich weich, hat natürliche antibakterielle Eigenschaften und kann Feuchtigkeit besser aufsaugen als Baumwolle. Zudem fühlt er sich kühl an, was du in der größten Hitze schätzen wirst.

  2. Merinowolle: Es mag seltsam klingen, aber leichte Merinowolle ist die ideale Wahl für den Sommer. Sie kann Schweiß vom Körper wegleiten und eine stabile Temperatur halten, auch wenn das Kind zwischen Schatten und Sonne wechselt.

  3. UV-Materialien: Ein Muss für die pralle Sonne, das natürliche Schichten dort ergänzt, wo Baumwolle versagt.

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Was ist das beste Material für Kinder im Sommer?

Ideal ist die Kombination dieser Materialien: Merino oder Bambus für Bewegung im Schatten und Atmungsaktivität, und zertifizierte UV-Kleidung (UPF 50+) für den Aufenthalt in der prallen Sonne und am Wasser. Diese Kombination sorgt dafür, dass dem Kind nicht zu heiß wird und es gleichzeitig nicht verbrennt.

 

Bei BERGAM glauben wir, dass deine Tage mit Kindern von gemeinsamen Erlebnissen erfüllt sein sollten, nicht von Sorgen, ob das T-Shirt sie ausreichend schützt. Unsere Philosophie basiert auf Qualität ohne Kompromisse – wir wählen für dich nur Stücke aus, die im echten Leben wirklich funktionieren und den ganzen Tag mit dir und deinem Kind durchhalten.

BERGAM ist nicht nur ein weiterer E-Shop. Wir sind für dich da.

Sonnenschutz für die Augen: Wann und wie wählt man die erste Sonnenbrille für das Kind?

Wenn die Sonne so richtig zu strahlen beginnt, greifst du automatisch zur Sonnencreme und wählst leichtere Kleidung für dein Kind. An eine wichtige Sache wird jedoch oft vergessen: die empfindlichen Kinderaugen. Zudem kursieren um das Tragen von Kindersonnenbrillen so viele Mythen und widersprüchliche Ratschläge, dass dies bei Eltern natürlich Verwirrung und Unsicherheit auslöst. Wir bei BERGAM glauben, dass der Aufenthalt im Freien vor allem um Freude und gemeinsame Erlebnisse gehen sollte, nicht um Sorgen. Lass uns dieses Thema daher gemeinsam und in Ruhe angehen. Du erfährst, wie du das Sehvermögen deines Kindes so schützt, dass euch die sonnigen Tage nur Lächeln und Wohlbefinden ohne unnötige Zweifel bescheren.

Warum brauchen Kinderaugen besonderen Schutz?

Das Sehvermögen ist eines der wichtigsten Organe des Menschen, dank dem wir Farben und Licht wahrnehmen, und es ist für die meisten menschlichen Aktivitäten unverzichtbar. Daher ist es sehr wichtig, es zu schützen, idealerweise schon von Kindheit an. Je jünger ein Kind ist, desto empfindlicher und verletzlicher sind seine Augen.

Ein Kinderauge ist nicht nur eine verkleinerte Version unseres Erwachsenenauges. Es befindet sich nämlich noch in der vollen Entwicklung. Wusstest du, dass bei Kindern unter einem Jahr bis zu 90 % der UVA- und 50 % der UVB-Strahlung direkt bis zur Netzhaut gelangen? Die Pupillen der kleinsten Kinder sind weiter und die Linse ist noch nicht in der Lage, Sonnenstrahlen so effektiv zu filtern wie die Linse eines Erwachsenen. Den Schutz des Sehvermögens in praller Sonne sollte man daher wirklich nicht unterschätzen.

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Der Mythos der Lichtscheu: Schaden Brillen wirklich?

Vielleicht hast auch du schon einmal den Rat gehört, dass „Kinder keine Sonnenbrille tragen sollten“, weil dies angeblich zur sogenannten Lichtscheu (Photophobie) führt. Für viele Eltern ist das eine große Hürde. Aber handelt es sich dabei um einen guten Rat oder nur um einen reinen Mythos?

Die Wahrheit ist, dass eine durch Brillen verursachte Lichtscheu bei einem Kind nur bei extremer Nutzung entstehen könnte. Das würde bedeuten, dass dein Kind über mehrere Wochen hinweg mehr als 20 Stunden am Tag eine dunkle Brille tragen müsste. Bei normalem Aufenthalt im Freien und dem Tragen der Brille in der prallen Sonne musst du dir über dieses Problem definitiv keine Sorgen machen.

Wie wählt man eine Brille aus, die nicht in der Schublade liegen bleibt? 

Das beste Accessoire ist das, von dem das Kind gar nichts weiß. Genau wie bei der Kleidung von BERGAM gilt, dass auch Sonnenbrillen bei Bewegung, im Freien und ohne Kompromisse funktionieren müssen. Sobald das Kind etwas drückt, fliegt die Brille sofort aus dem Gesicht. Worauf sollte man also beim Kauf neben dem Komfort achten?

  • UV400 Schutz: Der UV-Filter dieser hochwertigen Sonnenbrillen filtert 100 % der UV-Strahlung. Das bedeutet, dass der Filter der Brille keine Strahlung mit einer Wellenlänge von weniger als 400 nm durchlässt.

  • Leichter Rahmen, Weichheit und Flexibilität: Das Material sollte so leicht sein, dass es dem Kind nicht schwer auf der Nase liegt. Die Brillen sind zudem weich und biegsam, was toll für kleinere Kinder ist, die manchmal etwas unvorsichtig sind und gerne alles erkunden. Sie halten auch einer anspruchsvolleren kindlichen Handhabung stand.

  • Richtige Größe und Komfort hinter den Ohren: Das Gestell darf nicht von der Nase rutschen, darf aber gleichzeitig keine unangenehmen Druckstellen an den Schläfen hinterlassen. Die Brille darf auf der empfindlichen Kinderhaut hinter den Öhrchen weder kratzen noch drücken – wir bei BERGAM wissen genau, dass Schnitte und Details immer einen Grund haben müssen.

  • Clevere Details: Unsere Kindersonnenbrillen verfügen zudem über praktische Elemente wie ein verstellbares Brillenband, das leicht abgenommen werden kann. Dank ihm rutscht die Brille nicht aus dem Gesicht und passt sich perfekt der kindlichen Bewegung an.

  • BPA-freies Material: Wir möchten Kinder keinen giftigen Kunststoffgegenständen aussetzen, weshalb die richtigen Kindersonnenbrillen BPA-frei sind. Bisphenol A wird bei der Herstellung von Kunststoffen verwendet und hat eine Reihe von unerwünschten Wirkungen: Es schwächt unser Immunsystem, stört das endokrine System einschließlich der Schilddrüsenfunktion und erhöht das Risiko für Asthma oder Fettleibigkeit.

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Wann ist es Zeit, einen Augenarzt zu konsultieren?

Obwohl ein hochwertiger Sonnenfilter die Basis für gesunde Augen ist, gibt es Situationen, in denen ein individueller Ansatz besser ist. Wenn es in deiner Familie eine Vorgeschichte von Sehfehlern gibt oder das Kind beispielsweise mit angeborenem grauem Star zu kämpfen hat, konsultiere die Auswahl und Notwendigkeit des Tragens einer Sonnenbrille unbedingt mit einem Augenarzt. Er gibt den Eltern immer die größte Sicherheit.

Häufig gestellte Fragen:

Wann sollte man die erste Sonnenbrille für das Kind kaufen?

Die erste Sonnenbrille kauft man idealerweise dann, wenn man mit dem Kind mehr Zeit in der direkten Sonne verbringt, besonders am Wasser oder in den Bergen. Meist ist dies aktuell, wenn das Kleinkind beginnt selbst zu laufen und Zeit außerhalb des Schattens des Kinderwagens verbringt.

Wann benötigt ein Kind eine Sonnenbrille?

Kinder brauchen eine Brille überall dort, wo die Sonne intensiv scheint und starke Reflexionen der Strahlen drohen (Wasseroberfläche, weißer Sand, Schnee in den Bergen). Im Schatten von Bäumen oder bei bewölktem Himmel sind sie nicht unbedingt erforderlich.

Sind Sonnenbrillen für Babys sicher?

Ja, sofern du hochwertige Modelle mit zertifiziertem UV-Filter wählst. Die Augen von Kindern unter 1 Jahr sind sehr durchlässig (bis zu 90 % UVA und 50 % UVB gelangen zur Netzhaut), weshalb der Schutz in direkter Sonne im Gegenteil sehr wünschenswert ist.

Können Brillen Lichtscheu verursachen?

Das ist ein reiner Mythos. Die Behauptung, dass „Kinder keine Sonnenbrille tragen sollten“, gilt nicht. Lichtscheu würde nur im Extremfall entstehen, wenn das Kind über mehrere Wochen hinweg mehr als 20 Stunden am Tag eine dunkle Brille trüge.

Wie wählt man Kindersonnenbrillen aus?

Konzentriere dich auf drei Hauptpunkte: einen sehr leichten Rahmen, absoluten Komfort hinter den Ohren (darf nicht kratzen) und die richtige Größe. Die Brille darf dem Kind nicht verrutschen, darf aber auch keine Druckstellen hinterlassen.

Woran erkennt man hochwertige Kinderbrillen?

Hochwertige Brillen verfügen über einen nachweisbaren 100%igen Schutz gegen UVA- und UVB-Strahlung (UV 400 Kennzeichnung), sind aus gesundheitlich unbedenklichen, widerstandsfähigen und flexiblen Materialien gefertigt und haben eine ergonomische Form für maximale Sicherheit und Komfort.

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BERGAM ist nicht nur ein weiterer E-Shop. Wir sind für euch da. Wir verstehen den Alltag der Elternschaft und möchten dir das Leben mit Kindern so einfach wie möglich machen. Egal, ob du gerade den Sonnenschutz planst, funktionale Stücke für den ganzen Tag draußen suchst oder dich einfach nur beraten lassen möchtest, melde dich gerne bei uns. Keine Frage ist für uns dumm.

Reisen mit Kindern: Warum Kinder im Auto am häufigsten überhitzen

Eine Autofahrt mit einem kleinen Kind kann eine Oase der Ruhe sein, oder auch eine echte Geduldsprobe. Es sitzt dort, angeschnallt in einem sicheren, aber oft luftundurchlässigen Autositz, und du versuchst, die Klimaanlage so auszubalancieren, dass ihm nicht heiß wird, es aber auch keinen Zug abbekommt. Bei BERGAM wissen wir, dass genau das richtige Zwiebelprinzip und die Wahl der Materialien der Schlüssel dazu sind, dass selbst die längste Fahrt entspannt und ohne durchgeschwitzte T-Shirts verläuft.

Warum ist die Überhitzung eines Kindes im Auto so ein Problem?

Vielleicht denkst du dir, dass ein bisschen Schweiß niemanden umbringt. Bei kleinen Kindern steckt die Thermoregulation jedoch noch in den Kinderschuhen. Ihr Körper erwärmt sich bis zu fünfmal schneller als der eines Erwachsenen. Wenn ein Kind im Autositz überhitzt, löst dies eine Kettenreaktion aus, die keiner von uns auf Reisen erleben möchte:

  • Reizbarkeit und Weinen: Ein überhitztes Kind ist unzufrieden und zeigt dies lautstark.

  • Übermäßiges Schwitzen: Führt zu feuchter Kleidung, die nach dem Aussteigen aus dem Auto kühlt und zu Erkältungen führen kann.

  • Schlechter Schlaf: In der Hitze erholt sich der Körper nicht, was zur Ermüdung der gesamten Insassen führt.

  • Dehydrationsrisiko: Schneller Flüssigkeitsverlust ist bei Babys sehr gefährlich.

Tipps für eine entspannte Fahrt:

Jede Reise mit Kindern ist ein Abenteuer, und wir wollen, dass es ein entspanntes Abenteuer wird. Die richtige Wahl der Materialien erspart dir viel Weinen und Nerven, denn wenn dein Kind zufrieden ist, kannst auch du die Fahrt genießen.

  1. Plane Pausen ein: Lass das Kind an die frische Luft und sich außerhalb des Sitzes strecken.

  2.  Sonnenblenden an den Fenstern: Sie verhindern, dass die direkte Sonne in den Sitz brennt.

  3. Wasser immer griffbereit: Biete öfter als gewöhnlich etwas zu trinken an.

Häufig gestellte Fragen: Wie meistert man Autoreisen bequem?

Wie verhindert man, dass ein Kind im Auto überhitzt?

Der beste Weg ist eine Kombination aus der richtigen Kleidung aus Naturmaterialien (Merinowolle, Bambus), der Verwendung einer atmungsaktiven Merino-Einlage für den Autositz und einem sensiblen Umgang mit der Klimaanlage. Ein Kind sollte im Auto niemals eine Jacke oder ein Sweatshirt unter den Sicherheitsgurten tragen.

Wie zieht man das Kind für den Autositz und eine lange Fahrt an?

Die Grundregel für Sicherheit und Komfort lautet: Keine Jacken unter den Gurten. Dicke Schichten verhindern, dass die Gurte richtig festgezogen werden können, und bilden gleichzeitig eine Isolationsschicht, unter der das Kind sofort schwitzt.

Sieh dir unser Angebot an Merinokleidung an, die für den Autositz die ideale Wahl ist

Wie zieht man ein Baby im Sommer für das Auto an?

Setze auf atmungsaktive Materialien. Ideal ist Bambusviskose oder dünnes Merino. Diese Materialien leiten den Schweiß vom Körper ab und halten die Haut trocken. Für das Baby reicht eine dünne Schicht (Body oder Overall) und bei Bedarf kannst du es mit einer leichten Decke zudecken, die du einfach beiseitelegen kannst.

Wie geht man mit Temperaturwechseln auf Reisen um?

Nutze das Zwiebelprinzip. Anstelle einer dicken Schicht gib dem Kind lieber zwei dünne an. Wenn sich das Auto aufheizt, kannst du eine Schicht ganz einfach ausziehen. Die Kleidung von BERGAM ist so konzipiert, dass sie sich genau für diese alltäglichen Situationen einfach und effektiv kombinieren lässt.

Unser Tipp: Merino-Einlagen für den Autositz

Autositze bestehen meistens aus synthetischen Materialien und Styropor, die praktisch nicht belüften. Das Kind ist darin versunken und sein Rücken fängt innerhalb weniger Minuten an zu schwitzen.

Eine Merino-Einlage schafft zwischen dem Kind und dem synthetischen Sitzbezug ein Luftpolster. Merinowolle kann Feuchtigkeit absorbieren und sich dabei trotzdem trocken anfühlen. Es ist eine Investition, die dir das ganze Jahr über Ruhe auf Reisen garantiert – im Sommer kühlt sie, im Winter wärmt sie.

Diese und weitere tolle Einlagen für Autositz und Kinderwagen findest du bei uns auf BERGAM

Dürfen wir die Klimaanlage einschalten, wenn wir mit Kind reisen?

Ja, aber mit Verstand. Die Temperatur im Auto sollte nicht mehr als 5–7 °C niedriger sein als die Außentemperatur. Der Luftstrom sollte niemals direkt auf das Kind gerichtet sein. Erhöhe die Temperatur im Auto vor dem Ende der Reise schrittweise, damit der Übergang nach draußen für den kindlichen Organismus kein Schock wird.

Wie reagiert man auf Wechsel vom Auto in die Hitze?

Beim Aussteigen aus einem gekühlten Auto in die Sommerhitze wird der Körper stark beansprucht. Wenn dein Kind in Baumwolle gekleidet ist und schwitzt, kühlt die nasse Kleidung im klimatisierten Auto und beginnt nach dem Aussteigen unangenehm zu kleben. Bei Materialien von BERGAM (Merino, Bambus) entfällt dieses Problem, da die Fasern trocken bleiben und die Thermoregulation reibungslos funktioniert.

 

Jede Reise mit Kindern ist ein Abenteuer, und wir wollen, dass es ein entspanntes Abenteuer wird. Die richtige Wahl der Materialien erspart dir viel Weinen und Nerven, denn wenn dein Kind zufrieden ist, kannst auch du die Fahrt genießen.

BERGAM ist nicht einfach nur ein weiterer E-Shop. Wir sind für euch da. Wir glauben an Qualität, die das Leben leichter macht, und an Funktionalität, die Kindern die Freiheit gibt, die Welt zu entdecken, auch aus dem Fenster eines fahrenden Autos.

Warum es sich lohnt, hochwertige Materialien für Kinder zu wählen

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Kindersonnenbrillen im Winter: Der Augenschutz, den Eltern oft vergessen

Einem Kind eine Sonnenbrille aufzusetzen, wenn das Thermometer unter Null anzeigt und du gerade die dritte Schicht Merinowolle anziehst, mag ungewohnt wirken. In diesem Sommer nehmen wir sie als selbstverständlich hin, aber im Winter? Viele Eltern halten das für überflüssig oder nur für ein stylisches Accessoire für das Foto auf der Piste.

Die Wahrheit ist jedoch, dass die Wintersonne für Kinderaugen aggressiver sein kann als die Sommersonne. In diesem Artikel erklären wir dir, warum das so ist und worauf du bei der Auswahl achten musst, um das Sehvermögen deines Kindes nicht versehentlich durch ein minderwertiges Produkt zu schädigen.

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Warum die Sonne im Winter "brennt", auch wenn sie weniger wärmt?

Es ist leicht, sich von den niedrigen Temperaturen täuschen zu lassen. Wir haben das Gefühl, wenn die Sonne nicht auf der Haut wärmt, hat sie keine Kraft. Aber UV-Strahlung hat nichts mit Wärme zu tun. Sie dringt auch durch Wolken und im Winter stellt sie uns eine tückische Falle – den Schnee.

Während Gras oder Erde den Großteil der Sonnenstrahlung absorbieren, fungiert frischer Schnee wie ein riesiger Spiegel. Er reflektiert bis zu 80 % der UV-Strahlung zurück. Kinderaugen erhalten so eine "doppelte Dosis" – eine direkt von oben von der Sonne und die zweite durch die Reflexion von unten vom Schnee.

Dieses Phänomen wird in den Bergen durch die Höhe noch verstärkt (je höher wir sind, desto dünner ist die Atmosphäre und desto schwächer der Filter), betrifft aber auch die verschneite Stadt.

Planst du mit den Kindern in die Berge oder in die Natur zu gehen? Vergiss nicht, dass die Grundlage für den Wärmekomfort das richtige Schichten ist. Lies unseren Artikel Das Zwiebelprinzip, oder wie man Kleidung bei Kindern und Erwachsenen nicht nur im Winter richtig schichtet.

Kinderaugen sind schutzloser als unsere

Vielleicht sagst du dir: "Ich trage keine Brille und es stört mich nicht." Das Sehvermögen von Kindern unterscheidet sich jedoch von dem der Erwachsenen. Die Linse im Auge eines Kindes ist viel klarer und lässt mehr UV-Strahlung zur Netzhaut durch als die Linse eines Erwachsenen, die sich mit dem Alter natürlich eintrübt.

Die Gefahr liegt im  kumulativen Effekt. Die Exposition gegenüber UV-Strahlung summiert sich im Laufe des Lebens – das Auge "vergisst nicht". Ein hochwertiger Schutz von klein auf ist daher die beste Investition in die Augengesundheit im Erwachsenenalter. Das kindliche Auge entwickelt sich zudem noch und ist viel anfälliger für Schäden an der Netzhaut als das Auge eines Erwachsenen.

Kinder verbringen zudem mehr Zeit draußen und sind aufgrund ihrer Größe näher am Boden (und damit an der Reflexionsfläche des Schnees) und schauen öfter nach oben – zu dir oder in die Welt um sie herum. Ein hochwertiger Schutz ist daher eine Investition in ihre zukünftige Gesundheit.

Vorsicht vor "dunkler Dunkelheit": Warum billige Brillen gefährlich sind

Das ist der wichtigste Punkt des ganzen Artikels. Wenn du den Kauf einer Sonnenbrille erwägst, vermeide billige Brillen aus Supermärkten oder Drogerien, die keinen zertifizierten UV-Filter haben.

Warum? Weil solche Brillen mehr schaden als nützen können.

  • Sie täuschen den Körper: Wenn du eine dunkle Brille aufsetzt, reagiert die Pupille des Auges auf die Dunkelheit und weitet sich, um mehr Licht ins Auge zu lassen.
  • Sie öffnen das Tor für Strahlung: Wenn das dunkle Glas keinen hochwertigen UV-Filter hat, dringt in die so geweitete Pupille viel mehr schädliche UV-Strahlung ein, als wenn das Kind gar keine Brille hätte (da sich die Pupille natürlich zusammenziehen und das Auge zusammenkneifen würde).
  • Chemische Sicherheit: Billige Kunststoffe vom Markt können Phthalate und andere Schadstoffe enthalten. Bei Kindern, die Brillen mit den Händen und oft auch mit dem Mund erkunden, ist ein zertifiziertes, gesundheitlich unbedenkliches Material ein absolutes Muss.

Bei BERGAM findest du keine Kompromisse. Die Brillen, die wir anbieten, sind kein Spielzeug. Es sind funktionale Hilfsmittel mit 100%igem Schutz (UV400), die wirklich schützen. Außerdem wählen wir solche aus, die unzerbrechliche und flexible Gestelle haben, damit sie auch den unvorsichtigen Umgang von Kindern überstehen.

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Nicht nur auf die Piste, sondern auch in den Kinderwagen

Es stimmt nicht, dass Sonnenbrillen nur zum Skifahren gehören. Die Wintersonne steht tief über dem Horizont. Während sie uns im Sommer von oben bescheint und uns teilweise eine Kappe oder die Augenbrauenbögen schützen, scheint sie im Winter direkt in die Augen – und das auch in der Stadt beim Spaziergang mit dem Kinderwagen.

Es ist sinnvoll, Kindern schon von klein auf das Tragen einer Brille beizubringen. Es ist eine Gewohnheit wie Zähneputzen oder Eincremen. Sobald sie merken, dass die Sonne sie nicht stört und sie das Gesicht nicht verziehen müssen, werden sie selbst danach verlangen.

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Brauchst du Beratung bei der Auswahl der passenden Kleidung für dich und deine Liebsten? Schreib uns an info@bergam.de

Bergam ist nicht nur ein weiterer E-Shop. Wir sind für euch da.

Wie man Kinder im Winter von Kopf bis Fuß anzieht: Funktionsschichten, die wirklich funktionieren

Der erste Frost kommt, die Kinder sind nur kurz draußen und bald hören Sie das Jammern, dass ihnen kalt ist. Dabei tragen sie Winterschuhe mit Fellfutter, zwei Schichten Socken, warme Hosen und eine Jacke… und Sie wissen nicht mehr, was Sie noch hinzufügen sollen. In den letzten Wochen ist das eine der häufigsten Fragen, die wir mit Müttern besprechen.

Genau hier entsteht das Winter-Paradoxon: Je mehr Schichten wir den Kindern anziehen, desto häufiger passiert es, dass ihnen trotzdem nicht warm ist. Nicht, weil wir uns zu wenig bemühen würden, sondern weil der Winterkomfort nicht allein von der Menge der Kleidung abhängt. Entscheidend ist vor allem, wie die einzelnen Schichten und Materialien zusammenarbeiten.

Bei Kinderfüßen gilt das doppelt, denn Wärme im Schuh entsteht nicht nur durch Isolierung, sondern vor allem durch Platz für die Zehenbewegung, die richtigen Socken und ein trockenes Klima im Schuh. Wenn der Fuß eingeengt oder feucht ist, rettet auch kein Fellfutter die Situation.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen deshalb Schritt für Schritt, wie man Kinder im Winter richtig anzieht, damit ihnen von Kopf bis Fuß warm ist und sie sich gleichzeitig nicht unnötig überhitzen. Wir beginnen bei den Socken und Schuhen, denn genau dort entscheidet sich oft der gesamte Winterausflug. Dann gehen wir ein einfaches Schichtensystem durch, das im echten Leben draußen funktioniert und Ihnen hilft, die Kleidung so auszuwählen, dass sich die Kinder im Winter so lange wie möglich wohlfühlen.

 

Warum hat das Kind kalte Füße, auch in superwarmen Winterschuhen?

Wir alle kennen das. Sie kaufen den Kindern Winterschuhe mit dickem Fell, hohem Schaft, das Etikett verspricht Komfort auch bei starkem Frost. Der erste Ausflug nach draußen… und nach zwanzig Minuten hören Sie, dass den Kindern an den Füßen kalt ist.

In den meisten Fällen liegt das Problem nicht darin, dass die Schuhe nicht wärmen würden. Das Problem liegt darin, was drinnen passiert. Wenn die Schuhe enger sind, können sich die Zehen darin nicht bewegen, der Fuß arbeitet nicht und das Blut gelangt schlechter in die Spitzen. Und genau das ist der Moment, in dem die Füße anfangen auszukühlen. 

Wärme im Winter hängt also nicht nur vom Fell im Schuh ab. Ob die Füße warm bleiben, entscheidet vor allem, dass die Zehen genügend Platz haben und sich natürlich bewegen können. Versuchen Sie, es sich an sich selbst vorzustellen: Wenn Ihr Fuß eng im Schuh steckt, haben die Zehen keinen Platz, sich zu bewegen oder zu spreizen, und das Blut gelangt dann schlechter bis in ihre Spitzen. Der Fuß wird nicht durchblutet und beginnt abzukühlen.

 

 

Wenn Sie dazu noch Baumwollsocken hinzufügen, vergrößert sich das Problem oft noch. Baumwolle ist zwar angenehm auf der Haut, hat aber eine entscheidende Eigenschaft: sie saugt Feuchtigkeit auf und hält sie an der Haut. Sobald das Kind beim Spielen etwas schwitzt, „saugt“ die Baumwollsocke den Schweiß wie ein Schwamm auf und bleibt nass. Und nasser Stoff beginnt in der Kälte sehr schnell zu kühlen. Dadurch kühlen die Füße auch in Schuhen aus, die sonst völlig problemlos wärmen würden.

Das Ganze ist eigentlich einfach: Im Winter wollen wir den Fuß nicht „in Nässe eingepackt“ haben. Wir wollen, dass der Schweiß entweicht, der Fuß trocken bleibt und die Zehen Platz haben, sich zu bewegen. Und der richtig gewählte Kinderschuh und das Material der Socken machen dabei einen riesigen Unterschied. 

Warum Barfußschuhe auch im Winter hervorragend funktionieren?

Anstatt den Fuß in einer schmalen Spitze „einzuschließen“, lassen Barfußschuhe den Zehen genügend Platz und erlauben dem Fuß, natürlich zu arbeiten. Und genau das ist im Winter entscheidend. Wenn sich der Fuß bewegen kann, wird er besser durchblutet und wärmt sich dadurch selbst. In dem Moment, in dem die Zehen Platz haben, sich zu spreizen, und der Fuß sich frei beugt, fließt das Blut bis in die Spitzen und der Fuß bleibt wärmer.

Und wenn Sie dazu noch Funktionsschichten aus natürlichen Materialien hinzufügen, die Feuchtigkeit vom Körper wegleiten (anstatt sie aufzusaugen und zu kühlen), haben Sie die perfekte Winterkombination für den Komfort der Kinder draußen während der gesamten Saison.

Ist der Winter eine gute Zeit für den Umstieg von klassischen Schuhen auf Barfußschuhe?

Winter-Barfußschuhe sind klassischen Winterschuhen sehr ähnlich. Sie sind gefüttert, haben eine dickere Sohle als Sommer-Barfußschuhe, ein rutschfestes Profil und oft auch eine Membran. Der Hauptunterschied? Eine breitere Spitze und mehr Flexibilität. Daher ist der Umstieg von klassischen Winterschuhen auf Winter-Barfußschuhe viel einfacher als zum Beispiel von Sommer-Turnschuhen auf Barfußsandalen.

Wird dem Kind in Barfußschuhen im Winter nicht kalt sein?

„Das ist die Frage, die wir am häufigsten gestellt bekommen. Und sie ist völlig legitim. Schließlich assoziieren wir Barfußschuhe mit einer dünnen Sohle und minimalem Material. Wie kann das bei Frost funktionieren?“  sagt Klára Borlová, Gründerin des E-Shops Footic.

„Alles hängt von drei Faktoren ab, die zusammenhängen. Wenn alle drei passen, bleiben die Füße auch bei -10 °C warm. Wenn auch nur einer fehlt, hilft keine Isolierung.“ fährt Klára von Footic fort.

 

Drei Faktoren für warme Füße im Winter

1. Die richtige Schuhgröße

Die allererste Sache, die darüber entscheidet, ob die Füße im Winter warm bleiben, ist die richtige Schuhgröße. In einem Winterschuh muss einfach zusätzlicher Platz sein, nicht nur wegen des Wachstums, sondern vor allem deshalb, damit eine wärmere Socke hineinpasst und die Zehen arbeiten können. Warme Socken nehmen nämlich einige Millimeter ein, und wenn der Schuh „zu eng“ ist, wird der Fuß sofort eingeengt. Deshalb empfehlen wir bei neuen Winterschuhen für geübte Läufer einen Zuwachsraum von ca. 12–15 mm im Vergleich zur Barfußlänge

Hingegen ist der Schuh schon zu klein, wenn darin weniger als 3–5 mm Platz verbleiben. Ein solcher Schuh beginnt im Winter zu schaden, auch wenn er noch so gut gefüttert ist. Warum? Wenn der Fuß eingezwängt ist, können sich die Zehen nicht bewegen, der Fuß wird schlechter durchblutet und kühlt schnell aus. Das ist der häufigste Grund für kalte Zehen. 

2. Die richtigen Socken

Socken sind im Winter eines der wichtigsten Ausrüstungsteile. Selbst wenn Sie die besten Winterschuhe kaufen, können die Füße darin kalt sein, wenn das Kind ungeeignete Socken trägt.

Warum funktionieren Baumwollsocken im Winter nicht ideal? Baumwolle ist zwar weich und angenehm, verhält sich aber wie ein Schwamm. Sobald das Kind beim Gehen oder Spielen etwas schwitzt (und das passiert fast immer), saugt die Baumwollsocke den Schweiß auf und bleibt feucht. Der feuchte Stoff beginnt dann in der Kälte schnell zu kühlen und dem Kind wird an den Zehen kalt, selbst in warmen Schuhen. Das ist einer der häufigsten Gründe für kalte Füße bei Kindern im Winter.

Deshalb lohnt es sich in den kalten Monaten, zu Wintersocken aus Funktionsmaterialien zu greifen, die Feuchtigkeit nicht an der Haut halten, sondern sie wegleiten. Die beste und universellste Wahl sind Merinosocken für Kinder.

Es geht nicht darum, dass Baumwolle „schlecht“ wäre, sie kann nur nicht so gut mit Feuchtigkeit umgehen, um im Winter die Wärme zu halten. Im Sommer oder in wärmeren Monaten stört das oft nicht. Wenn die Kinderfüße nicht stark schwitzen und eher trocken sind, können Baumwollsocken ruhig eine gute Wahl bleiben. Sobald aber Kälte, Schnee, Nässe oder ein längerer Aufenthalt draußen anstehen, ist es besser, zu Materialien zu greifen, die Feuchtigkeit vom Fuß wegleiten und ihn trocken halten. Trockener Fuß = warmer Fuß.

Welche Möglichkeiten haben Sie bei der Auswahl von Kindersocken?

  • Bambussocken – sind extrem weich, atmungsaktiv und leiten Feuchtigkeit gut ab. Sie eignen sich für Kinder mit empfindlicher Haut und Neurodermitis. Bambus ist angenehm am Körper und hilft, den Komfort ohne Überhitzung zu erhalten.

  • Dünne Merinosocken – hervorragend für den normalen Winter. Merino kann die Temperatur regulieren und leitet Schweiß ab. Dadurch bleibt der Fuß nicht nass und beginnt nicht zu kühlen, auch wenn das Kind im Schnee tobt.

  • Merino-Frottee-Thermosocken – ideal für strengeren Frost oder für Kinder, die schnell frieren. Die Frotteeschlaufe an der Sohle bildet eine „Luft“-Isolierung, sodass die Socke deutlich mehr wärmt, aber trotzdem atmungsaktiv bleibt.

  • Funktionssocken mit Synthetik (z. B. Polyester) – eine gute Wahl für sehr aktive Kinder. Wird oft in Kombination mit Merino verwendet, damit die Socke schnell trocknet und gleichzeitig wärmt. 

Warme Füße im Winter sind keine Frage von doppelten Sockenschichten, sondern von einer richtigen Merinosocke. Das Kind hat einen trockenen Fuß, die Zehen können sich bewegen und die Schuhe erfüllen dann wirklich ihre Funktion.

3. Aktive Bewegung

Im Winter spielt noch eine Sache eine riesige Rolle, die oft unterschätzt wird: Bewegung. Wenn das Kind nur an einer Stelle steht oder im Kinderwagen sitzt, produziert der Körper nicht so viel Wärme und das Blut fließt langsamer in die Fingerspitzen. Und in diesem Moment beginnt es kalt zu werden, auch in guten Schuhen und warmer Kleidung.

Hingegen erzeugt ein Kind, das sich draußen bewegt, rennt, in Schneewehen springt, einen Schneemann baut oder mit Freunden Fangen spielt, selbst Wärme. Die Muskeln arbeiten, der Blutkreislauf beschleunigt sich und warmes Blut gelangt bis in die Zehen an Füßen und Händen. Deshalb gilt die einfache Regel: Je mehr sich das Kind im Winter bewegt, desto größer ist die Chance, dass es warm bleibt.

Das ist auch der Grund, warum es manchmal nicht reicht, weitere Schichten hinzuzufügen, wenn sich das Kind nicht richtig bewegen kann (zum Beispiel wegen zu enger Schuhe oder zu „vollgestopfter“ Kleidung).  Bewegung ist einfach eine natürliche Wärmequelle, die im Winter am besten funktioniert.

 

Was zieht man Kindern im Winter an?

Die drei Faktoren für warme Füße haben wir besprochen. Schauen wir uns nun an, wie man Kinder im Winter am Rest des Körpers anzieht, damit ihnen sowohl bei Bewegung draußen als auch zum Beispiel im Kinderwagen oder in der Trage warm ist.

Die erste Schicht am Körper sollte aus Merino, Bambus oder einem anderen Funktionsmaterial sein – nicht aus Baumwolle. Baumwolle saugt Feuchtigkeit auf und kühlt dann. Ein Merino-Body oder Shirt leitet den Schweiß vom Körper weg. Das ist ein wesentlicher Unterschied, den Sie schon nach der ersten Stunde aktiven Aufenthalts draußen bemerken werden. Für empfindliche Haut ist Bambus eine noch sanftere Wahl – hypoallergen, antibakteriell und noch weicher als Merino.

Die zweite Schicht sorgt für Isolierung. Eine Fleecejacke oder ein Merinopullover isolieren die Wärme. Synthetisches Fleece leitet Feuchtigkeit nach außen, ein Wollpullover reguliert die Temperatur. Diese Schicht bildet ein Wärmepolster zwischen dem Körper und der Außenumgebung.

Die dritte Schicht schützt vor Wind und Schnee. Eine wasserdichte Softshell-Jacke oder ein Overall für Kinder muss atmungsaktiv sein, das ist entscheidend. Eine nicht atmungsaktive Jacke verhindert den Abtransport von Feuchtigkeit und das Kind schwitzt. Dann reicht ein Moment der Ruhe und ihm ist kalt.

Bei ganz kleinen Kindern, die im Kinderwagen oder in der Trage sind und sich nicht aktiv bewegen, gilt allgemein die Regel, dass sie etwa eine Schicht mehr als ein Erwachsener benötigen. Der Grund ist einfach: Ein Baby erzeugt durch Bewegung nicht so viel Wärme wie ein größeres Kind, daher kühlt es schneller aus. Denken Sie daran, dass diese zusätzliche Schicht zum Beispiel auch ein Fußsack oder eine Decke sein kann.

 

Der Nackentest = die sicherste Wärmekontrolle

Egal, ob das Kind im Kinderwagen liegt oder draußen herumrennt, die beste Kontrolle, ob es ihm genau richtig ist, ist immer dieselbe: der Nacken.

  • Nacken angenehm warm → dem Kind geht es gut, die Schichten sind richtig eingestellt.

  • Nacken kalt → fügen Sie eine Schicht hinzu.

  • Nacken verschwitzt / heiß → nehmen Sie eine Schicht weg, das Kind ist überhitzt.

Hände und Füße scheinen im Winter oft kalt zu sein, auch wenn es dem Kind in Wirklichkeit gut geht. Der Nacken lügt nicht und hilft Ihnen viel mehr, als Sie denken

 

Die drei häufigsten Fehler beim Anziehen von Kindern im Winter

Auch wenn wir versuchen, die Kinder so gut wie möglich anzuziehen, wiederholen sich im Winter immer wieder drei Fehler, die dazu führen, dass den Kindern am Ende trotzdem kalt ist.

1) Zu viele warme Schichten

Das ist wohl der häufigste Irrtum. Wenn es draußen friert, neigen wir dazu, dem Kind „zur Sicherheit“ noch eine weitere Schicht anzuziehen. Aber im Winter gilt: Wenn es zu viele Schichten sind, überhitzt das Kind, schwitzt und kühlt dann sehr schnell aus. Deshalb lohnt es sich im Winter, sich an eine einfache Regel zu halten: Weniger ist mehr. Lieber zwei dünne Schichten anziehen als eine wirklich warme. Wichtig ist, die Möglichkeit zu haben, jederzeit eine Schicht hinzuzufügen oder wegzunehmen.

2) Ungeeignete erste (untere) Schicht am Körper

Der zweithäufigste Fehler ist das Material der Kleidung, die direkt am Körper anliegt. Die erste Schicht ist nämlich die wichtigste, ihre Aufgabe ist es, Feuchtigkeit von der Haut wegzuleiten. Wenn ein Kind Baumwolle als erste Schicht trägt, passiert Folgendes: Die Baumwolle saugt den Schweiß auf und hält ihn am Körper. Sobald der Stoff feucht ist, beginnt er in der Kälte zu kühlen. Selbst wenn das Kind die beste Jacke hätte, würde die feuchte erste Schicht den gesamten Komfort verderben.

Was funktioniert besser? Merino oder Bambus (oder andere Funktionsmaterialien). Diese leiten den Schweiß ab, der Körper bleibt trocken und das Kind unterkühlt nicht in dem Moment, in dem es stehen bleibt.

3) Zwei Paar Socken in Winterschuhen

Dieser Fehler ist weit verbreitet: Eltern ziehen dem Kind zwei Paar Socken in die Schuhe, damit ihm „noch wärmer“ ist. Doch der Effekt ist oft genau gegenteilig. Zwei Paar Socken engen den Fuß nämlich ein, die Zehen können sich nicht bewegen, der Fuß wird schlechter durchblutet. Die Zehen beginnen auch in gefütterten Schuhen zu frieren. Zudem sammelt sich im Schuh Feuchtigkeit und die Wärme entweicht noch schneller.

Im Winter ist daher die bessere Wahl: eine hochwertige wärmere Socke (idealerweise Merino) anstatt zwei dünne Schichten. Der Fuß bleibt trocken, die Zehen haben Platz und die Schuhe funktionieren endlich so, wie sie sollen.

 

 

Weitere Inspirationen und praktische Anleitungen

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Mit Footic teilen wir die gleichen Werte und die gleiche Art und Weise, wie wir über Kinder, Bewegung und Kundenservice denken. Footic setzt auf Fairness, offene und menschliche Kommunikation und auf das wirkliche Bestreben, Eltern zu helfen, das auszuwählen, was ihr Kind wirklich braucht. Großer Wert auf Fachwissen und Qualität, das sind genau die Prinzipien, auf denen beide Marken stehen. 

Deshalb macht es für uns Sinn, unsere Kräfte zu bündeln: Footic kümmert sich um die gesunde Entwicklung der Kinderfüße und Bewegungsfreiheit vom Boden aufwärts, wir kümmern uns um Funktionsschichten und den Komfort des gesamten Körpers. 

Gemeinsam bieten wir Eltern so eine Ausstattung, die es Kindern ermöglicht, bei jedem Wetter bequem, warm und in natürlicher Bewegung draußen zu sein.

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